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Kinderzimmer des Grauens?! In 6 Schritten zum Traumzimmer!

Seit dem ich selbst Mutter bin, hat ein Zimmer im Haus enorm an Bedeutung gewonnen: das Kinderzimmer. Bei Besuchen anderer Kinder, kann (muss) ich mir oft ein Bild von fremden Spielreichen machen. Wobei: Spiel"reich" ist in vielen Fällen sehr übertrieben. Oftmals ist das Kinderzimmer nämlich der kleinste Raum im Haus. Das ist grundsätzlich ja auch nicht schlimm, aber wenn es dann obendrein noch unschön eingerichtet ist, sträuben sich meine Nackenhaare. Heilloses Durcheinander verursacht durch bergeweise herumliegendes Plastikspielzeug erzeugt sogar bei meinem Kind den Fluchtinstinkt.

Ein Kinderzimmer soll die Phantasie beflügeln und Geborgenheit schenken. Zudem soll es eine Menge Stauraum bieten, damit Ordnung gehalten werden kann.

Für mich erscheint es immer ganz einfach, für viele Eltern ist es aber eine große Herausforderung! Daher biete ich bereitwillig folgenden 6-Punkte-Plan feil:

1.     Welches Zimmer im Haus hat die richtige Größe, das beste Licht?

Egal ob ihr schon in eurem Heim wohnt oder einen Umzug plant: Nur weil ein Architekt den Raum mal auf dem Grundriss mit "Kinderzimmer" eingezeichnet hat, ist er nicht automatisch der beste Raum. Es geht nicht unbedingt um den meisten Platz, Kinder brauchen aber Licht! Oftmals sind die als Schlafzimmer geplanten Räume viel besser als Kinderzimmer zu gebrauchen. Wo wir Eltern schlafen (oder für Geschwisterkinder sorgen) braucht es keine guten Lichtverhältnisse und auch nicht viel Platz. Ist also beispielsweise das Schlafzimmer ein schöner Raum: mach ihn zum Kinderzimmer!

2.     Such dir ein Thema aus!

Ehrlich: um Struktur zu schaffen braucht jedes Zimmer ein Thema. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt! Was fasziniert dein Kind? Womit beschäftigt es sich gerne? Bei Mädchen steht seit eh und je das Prinzessinnen-Zimmer hoch im Kurs. Aber auch die Themen "Blumenwiese", "Feenreich" oder "Reiterhof" lassen Mädchenherzen höher schlagen. Jungs begeistern sich meist für die Themen "Ritter", "Verkehr", "Feuerwehr", Polizei", "Fliegerei", "Fußball", "Baustelle" oder aber auch das "Weltall". Klar, es gibt auch prima Unisex-Themen: "Wald", "Dschungel", "am Meer", "Zirkus" oder "Bauernhof" eignen sich hervorragend für Jungs und Mädchen. Wenn das Thema steht, geht alles leichter von der Hand.

3.     Wähle die passenden Farben!

Jedes Thema gibt eigentlich schon die Farbgebung vor: Das Prinzessinnen-Zimmer wird von rosa dominiert, die Feuerwehr kommt durch rot zum Ausdruck, Wald und Dschungel wollen in grün begeistern. Doch Stopp: bitte niemals alle Wände bunt streichen! Im Gegenteil: Nutze lieber Accessoires die zum gewählten Thema passen. Denn wie wir alle wissen, ändern sich Geschmäcker schneller als wir "kuckuck" rufen können. Wenn du nur die Deko ändern musst, wird es zu dem langfristig erheblich günstiger!

4.     Suche die passende Dekoration zum Thema!

Egal ob Feenreich oder Raumstation: die entsprechende Dekoration schafft Flair. Zu jedem Thema gibt es tolle passende Lampen und ausgefallene Spielteppiche. Auch schöne Wandtattoos kann man zu allen Bereichen finden. Diese müssen aber nicht unbedingt an den Wänden Platz finden, sondern verschönern im Handumdrehen auch die oft faden Möbel. Der Kleiderschrank wird dann schnell zur Ritterburg beklebt. Achte auch auf stimmige Bettwäsche!

5.     Wenn du noch keine Möbel hast: such dir zeitlose und funktionelle Stücke aus!

Vom Babyzimmer zum Jugendzimmer vergeht einige Zeit. Toll, wenn du von vornherein die sich ändernden Bedürfnisse versuchst mit einzubeziehen. Auch in einem Babyzimmer darf schon ein großer Kleiderschrank Platz finden, selbst wenn er zunächst nicht voll ist: irgendwann wird er es sein, versprochen! Bedenke: Stauraum ist wichtig um den kleinen Menschen Ordnung nahe zu bringen. Regale mit Boxen eignen sich hervorragend. Auch Hochbetten begleiten unsere Kinder in mehreren Lebensphasen. Sind dort zunächst die Rutsche und die Klettervorrichtung am spannendsten, so wird es später die Leseecke in der Höhle sein, die begeistert. Die Fronten der Möbel sollten möglichst auch zeitlos in Weiß, , Kiefer, Buche oder Eiche gewählt werden, denn so ist man langfristig maximal flexibel.

6.     Sei kreativ, funktioniere vorhandenes um!

Eine weitere Schlafgelegenheit im Kinderzimmer ist sinnvoll. Sind die Zwerge mal krank oder sollen Freunde übernachten muss irgendwo eine Schlafstätte sein. Klar, es gibt Schlafsofas, aber muss das sein? Wir haben es uns sehr einfach gemacht: 2 alte Matratzen übereinander gestapelt, mit einem großen Bettlacken (passend zum Farbthema) bezogen und mit großen Kissen im Rücken! So haben wir Tobeplatz, Zusatzbett und Kuschelecke in einem. Auch den Wickeltisch haben wir selbst gebaut. Wir sind beide groß und wollten daher einen höheren Wickelplatz. Eine vorhandene Kommode dient als Stauraum, eine große Platte haben wir uns im Baumarkt zurechtschneiden lassen und an der Wand mit Winkeln befestigt. Wenn die Wickelzeit vorbei ist, wird die Kommode wieder normal genutzt und die Platte wird mit 4 Füßen zum Schreibtisch. Das spart Geld!

Wer diese 6 Schritte beherzigt wird sich nicht schwer tun ein wunderschönes Kinderzimmer zu kreieren und auch langfristig die Bedürfnisse des kleinen Zwerges erfüllen können.
Bei uns ist es übrigens das Thema "Verkehr" geworden. Nein, nicht im Schlafzimmer, sondern im Kinderzimmer! Viel brauchten wir dafür nicht: Wände und Möbel sind (richtig!) weiß. Die Schränke habe ich mit einem Wandtattoo aus Straßen und Autos verziert. Eine Lampe mit Autos sowie ein passender Spielteppich waren schnell gefunden. Auch Bettwäsche und eine Messlatte und andere Kleinigkeiten zum Thema konnte ich besorgen. Als Farben lasse ich im Raum nur grün, türkis und grau zu. Ich will mir nicht auf die Schulter klopfen, aber: es ist herrlich stimmig und es ist wirklich mein Lieblingsraum im Haus. Ja, ich glaube meinem Kind gefällt es auch, denn er will immer jedem Besucher gerne sofort mal sein Zimmer zeigen!

Schade, dass wir die Familienplanung abgeschlossen haben: noch mal ein Kinderzimmer einrichten, daran hätte ich Spaß. Hoffentlich hat mein kleiner bald das Thema Verkehr über: dann mache ich das mit dem Weltall, oder den Rittern oder.....!?! Ach, lass doch Mutti mal machen (bitte!)!

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