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Spieglein, Spieglein an der Wand!

 Ach, irgendwie haben es mir Märchen gerade angetan. Ist ja auch schön: immer gibt es ein Happy End. Im wahren Leben passiert das ja leider nicht immer. Und das wahre Leben trifft mich in Bezug auf Spiegel häufig sehr hart. Ja, ich gehöre nicht zu denen, die vom eigenen Spiegelbild höchst angetan sind. Bei der Frage "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land", würde mein Exemplar (wenn es denn sprechen könnte) wahrscheinlich nur prustend lachen.

Versteht mich nicht falsch: ich glaube ich bin durchaus als guter Durschnitt zu bezeichnen. Aber: ich bin eben überkritisch und habe ein Auge für´s Detail. Und genau dieser Detailblick macht mir manchmal das Leben schwer, insbesondere wenn ich in einen Schminkspiegel mit Vergrößerungseffekt schaue. Waren diese Falten wirklich schon gestern da? Und warum sind die so tief? Gruselig ist das manchmal. Aber immerhin: zum Ziehen eines akkuraten Liedstrichs ist ein solcher Spiegel unerlässlich.

Und wenn wir mal ehrlich sind: innere Schönheit ist um ein Vielfaches wertvoller als die äußere. Ich tendiere auch dazu, wahre Schönheit wirklich eher nach dem Verhalten, als nach dem Aussehen zu bewerten. Wenn mir ein Mensch begegnet, der optisch wie Quasimodo's kleine Schwester aussieht, aber dennoch witzig und lieb ist, so kann ich diesen Menschen einfach nicht hässlich finden. Und mein Detailblick findet an diesem Wesen dann auch garantiert einige schöne Dinge. Auf der anderen Seite können aber auch auf den ersten Blick attraktive Menschen sehr hässlich für mich sein.

Apropos Detailauge: ein Spiegel dient für mich nicht nur zur Überprüfung meines Aussehens, er ist für mich vor allem auch ein wertvoller Dekoartikel. An Vielfalt ist diese Warengruppe kaum zu überbieten. Es gibt Exemplare in allen denkbaren Größen, ausgefallenen oder klassischen Formen, mit Rahmen aus den verschiedensten Materialien und ansprechenden Schliffen! Grenzenlose Auswahl, wird zur Qual der Wahl. Ein Spiegel kann auch tatsächlich in jedem Raum platziert werden. Klar, in den Badezimmern und im Flur ist er schon fast ein Muss. Aber auch im Wohn-/Esszimmer wird er immer beliebter, denn richtig angebracht weitet er optisch jeden Raum und schafft durch die Spiegelung Helligkeit via Lichtreflektion.

Im Schlafzimmer sollte er laut FengShui eher vermieden werden, denn er würde sich negativ auf die Nachtruhe auswirken. Wie sich nachlesen lässt, ist der angenommene Grund hierfür, dass "das Unterbewusstsein Spiegelbilder als Bedrohung wahr nimmt". Ähhh, ich glaube bei mir wäre das mit der Wahrnehmung als Bedrohung nicht nur in der Nacht der Fall. Aber stimmt schon: im Halbdunkeln kann man ganz schön erschrecken, wenn sich plötzlich das eigene Spiegelbild bewegt. Der FengShui-Tipp hierzu: abhängen und mit Tüchern verhüllen.

Naja, ich glaube da ehrlich gesagt nicht so hundertprozentig dran. Dennoch würde ich auf den Spiegel über dem Bett verzichten – nicht wegen der fernöstlichen Harmonielehre – es ist mir schlicht weg zu pornoös! Die einzige denkbare Ausnahme. Wenn es ein sprechender Spiegel wäre, würde ich doch noch mal darüber nachdenken. Der darf dann aber nur den richtigen Satz sagen: "Frau König, ihr seid die schönste im ganzen Land!" Das wäre sicher ein gutes Aphrodisiakum!

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