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Vintage-Wand mit Wischtechnik

Eine Wand zu gestalten, die etwas morbide-angeschmutzt aussieht, ist mit der richtigen Technik auch für den Laien gut umsetzbar. In unserem neuen DIY zeigen wir, wie einfach eine Wand ein ganzes Zimmer in Szene setzen kann. Die Farben können hierbei frei gewählt werden, 3 sollten es jedoch sein, um tolle Farbergebnisse zu erzielen. In unserem Beispiel arbeiten wir mit einer bräunlich gestrichenen Wand, welche wir mit einem graustichigen Blauton und schlichtem beige kombinieren und somit zum ausgefallenen Hingucker machen.
Vorbereitung ist alles! Folgende Dinge werden benötigt:

• Dünne Haushaltshandschuhe (zum Schutz der Hände)
• Malerklebeband
• 1 großes Stück Pappe/Karton
• 1 Pinsel
• 2 verschiedene Farbtöne für die Effekte (wir gehen davon aus, dass die Wand schon in einem Grundton gestrichen ist)
• mindestens 5 alte Lappen zum Wischen
• 2 Eimer halb gefüllt mit Wasser
• Maleracryl (optional, wenn nur ein Teilstück einer Wand verschönert werden soll)

Und los geht es:

1. Die Ränder an der Decke, den Wänden und am Boden müssen ordentlich abgeklebt werden.

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2. Vom gewünschten Farbton (in unserem Beispiel blau) wird nun etwas auf einen Lappen genommen.

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Die farbgetränkte Stelle des Lappens wird nun nur soweit ins Wasser einer der Eimer getunkt, dass man danach fast nicht wringen muss und annähernd kleckerfrei bis zur Wand kommt. Der Lappen wird oben an der Wand angehalten und die Farbe wird bestenfalls durch leichtes wischen von oben nach unten an die Wand angebracht. Auf horizontales Wischen sollte weitestgehend verzichtet werden, denn nur durch kleine Rinnsale kann der Effekt optimal zur Geltung kommen. Diesen Schritt immer wieder wiederholen, hierbei immer versetzt ansetzen. Bald schon sollte die Wand aussehen, wie nach einem Regenschauer.
Um die „richtige“ Menge von Farbe und Wasser einschätzen zu können, dauert es ein wenig, aber es wird bei jedem Ansetzen an der Wand besser. Einer der Wassereimer wird dunklere Rinnsale verursachen (durch die sich darin sammelnde Farbe), der andere Eimer wird für die Nacharbeiten sinnvoll eingesetzt. Es kommt ganz auf die gewünschte Farbdichte an.

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Zwischendurch sollte man sich die Wand immer aus einigen Metern Entfernung anschauen um das Gesamtwerk beurteilen zu können. Wie bei allem im Leben gilt auch hier: weniger ist oft mehr!

 

4. Der 3. Farbton (in unserem Beispiel ein sanftes beige) kommt nun zum Einsatz. Diese Farbe wird mit dem Pinsel aufgebracht.

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Auch hier setzen wir oben an der Wand an und ziehen möglichst gerade nach unten. Auf keinen Fall sollte man zu viel Farbe nehmen, damit der Pinselstrich nicht deckend wird. Lieber zunächst zaghaft probieren. Sollte zu viel Farbe an einer Stelle sein, kann auch hier in der gleichen Technik mit einem feuchten Lappen nachgearbeitet werden.

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5. Wenn man die Wand noch „schmutziger“ haben möchte, kann auch mit ein wenig schwarzer Farbe nachgeholfen werden. Zum Abtönen (vermischen/verdunkeln) der anderen Farben sollte der Ton aber nur ganz dezent in den Ecken verwendet werden.

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Grundsätzlich gilt: In den Ecken und am Rand darf mehr von der durch schwarz verdunkelten Farbe als am Rand verwendet werden.

 

6. Fertig! Bei Fragen steht unser Dekoteam gerne zur Verfügung! Natürlich freuen wir uns, wenn ihr uns Fotos von euren fertigen Wänden sendet. Wir sind gespannt!

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